No mud – no lotus!

Und hier bin ich. Einer von Milliarden Menschen auf der Welt. Nichts Besonderes also und genauso vielleicht auch mein Blog: nichts Besonderes. Oftmals tief im „mud“ steckend, aber immer nach dem Licht strebend, nehme ich mir die Freiheit, über nichts Besonderes schreiben zu müssen. Ich darf und ich habe Lust! Der Blog ist mein eigenster Ausdruck an Dankbarkeit dafür, in einem freien Land zu leben, mich frei äußern und fröhlich sein zu dürfen. Der Selbstzweifel ist dabei mein steter Begleiter.

No mud – no Lotus!

… und wenn mir die Natur etwas geschenkt hat, dann ist es die Gabe, mich selbst nicht ernst zu nehmen. Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag!

Ganz inniger Dank gilt meinen Lehrern in der Vergangenheit, im Jetzt, in der Zukunft und meist ist es der Schlamassel!

gurur brahmā gurur viṣṇur ‚ gurur devo maheśvaraḥ
guruḥ sākṣāt paraṃ brahma ‚ tasmai śrī-gurave namaḥ

गुरुर् ब्रह्मा गुरुर् विष्णुर् गुरुर् देवो महेश्वरः
गुरुः साक्षात् परं ब्रह्म तस्मै श्रीगुरवे नमः

Die Dreifaltigkeit spielt nicht nur in Religionen eine große Rolle, sondern auch im Yoga. Und wie es der Zufall so wollte (ist es Zufall?), bin ich „on the mat“, die Reise, die ich dank Yoga erlebe und wofür ich danke, „beside the mat“, wohin die Reise „Leben“ führt, und „on the flying carpet“, was das Reisen mit mir macht, genauso wie das Besuchen anderer Yogastudios fern der Heimat.

Einige Stationen meiner bisherigen Yoga-Reise:

● 300 Stunden Vinyasa-Teacher-Training in der Yogablume Ludwigsburg bei Lina Galli und Nicole Riedinger-Huber, Abschluss Ende 2018
● Weiterbildung „Silver Yoga“ (60+) bei Sabine Klein, 2019
● Sanskrit Level 1 bei Moritz Ulrich vom Peace Yoga Berlin, zertifiziert vom American Sanskrit Institute, 2019
● Tristhāna Krama – Alignment & Anatomy bei Mario Esposito, Yoga Vidya Alliance, zertifiziert durch YACEP, 2019
● „Traumasensibles Yoga unterrichten“ bei. Dipl. Psych. Eva Weinmann, Fuß über Kopf, 2021
● „Creating Connection“ soft skills in teaching Yoga bei Dipl. Psych. Eva Weinmann und Fabian Schläper, 2021
● seit 2021 Schülerin für Yogatherapie bei Dr. Hedwig Gupta, Vidya Sagar Akademie

Ansonsten treibt meine Neugierde mich an Orte jenseits der Komfortzone, und für den Rest meines Lebens bleibe ich Schüler.

Hot in the city

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Das Leben ist dazu da, so viel wie möglich auszuprobieren und reich an Erfahrungen zu werden. Dass ich mein neuestes Erlebnis nicht aber schon früher gemacht habe, wundert mich selbst. Mit eingezogenem Hals und Rundrücken laufe ich durch den Winter, um so wenig Körperoberfläche wie möglich der Kälte auszusetzen. In dieser Position vereise ich dann auchRead more

Der Partner namens „Matte“

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Man fängt mit Yoga an und denkt nicht mal im Traum daran, dass die Yogamatte ein Thema wäre. Matte ist schließlich Matte. Die Studios verfügen über Leihmatten, und das reicht ja wohl. Findet Yoga an ungewöhnlichen Orten statt, an denen es keine Leihmatten gibt, sieht man Schüler sogar mit dicken Isomatten reinschlurfen, und auch ansonstenRead more

Der Tag danach – ein Jahr danach!
Sei auf Dein YTT vorbereitet!

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Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich über „den Tag danach“ berichten soll. Was dafür den Ausschlag gegeben hat: Wie sehr hätte ich mir gewünscht, dass ich mich darauf hätte vorbereiten und wappnen können. Über Enttäuschungen spricht man in der Yogawelt nicht groß – Schweigen soll Erhabenheit und Tiefe vermitteln. Wer enttäuscht ist, istRead more

Auf allen acht Füßen oder Armen geht es schneller vorwärts!

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Was habe ich für ein Glück, dass ich eine Freundin habe, die so gut zeichnen kann. Der Octopus wie auch meine kleinen Elefanten sind von Heike Hummel. Und mittlerweile ist Heike von London nach München gezogen. Also: wer hübsche Zeichnungen braucht, ist bei ihr richtig und muss bei persönlichem Kontakt nicht mehr ganz so weiteRead more

Wenn die Yogamatte unter den Füßen weggezogen wird

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Der Herbst, insbesondere der September, war so voller Erlebnisse, dass ich mich jetzt wirklich auf die ruhigere Jahreszeit freue. Zurückziehen und Erlebtes reflektieren können. Der Herbst ist das fleischgewordene Prathyara – das Zurückziehen der Sinne! Außer dass ich für meine Verhältnisse neben meinem Job relativ viel Yoga selbst unterrichtet hatte, mein erster Ashram-Besuch dermaßen aufregendRead more

Einmal Ashram und … immer wieder!

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Hätte mir jemand gesagt, dass ich eines Tages in einen Ashram gehe, ich hätte lauthals höhnisch gelacht. In meiner Vorstellung war ein Ashram das Gleiche wie ein Kloster – nur eben in der weiß-gelb-bis-orangen Version statt in der schwarz-weißen. Ernste Frömmigkeit statt ausgelassenes Lachen? Nö Danke! Neulich lief auch eine junge Dame an mir inRead more

Wake Up Call

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Was macht wacher als Kaffee, Green Matcha oder eine kalte Dusche? Eine Vinyasa-Yogastunde am Morgen! Welcher ist der Lieblingstag (außer, dass es immer der sein sollte, der gerade ist)? Freitag! Was ist das Lieblings-Asana? Urdhvasṛkvāsana (hochgezogene Mundwinkel)! Alles zusammen gibt es ab Freitag, dem 13.09.19 (mehr Glückstag geht nicht): Jede Woche Vinyasa-Flow mit mir – von 7.00Read more

Don’t stop the music

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Nochmals kurz zur Erinnerung: am 15. September 2019 ist in der Garage 229 das Wild Soul Yoga Jam Festival, bei dem jeder seinen Spendenbeitrag selbst bestimmen darf. Menschen aus anderen Regionen Deutschlands sind mir zwar schon als viel geiziger und engherziger begegnet als im Schwabenland. Leider aber hängt genau uns dieser Ruf nach, nicht vielRead more

Zufälle werden zu Fällen – aus der Reihe der kleinen Feinen

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Stuttgart! Stuttgart besteht aus einem Kessel von vergleichsweise geringem Durchmesser. Der Tiefstpunkt ist leicht zu finden, da sich dort eine der berühmtesten Baustellen Deutschlands aufgetan hat. Wie ein Patient, der sich panisch in den Zahnarztstuhl drückt und dessen Mund weit offen gehalten wird von Metallarretierungen, die auch als Folterwerkzeuge durchgehen würden, gibt der Baustellenschlund vonRead more

Yogafestival Wildsoul Yoga Jam 2.0

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Ich hatte einen Traum … so fängt der Satz von Susi an, wenn sie über ihr nächstes Projekt spricht – meist zwischen Yogaunterricht, und Telefonaten. Blickt man in ihre Augen, erkennt man die ganze Essenz der Welt: vom geschulterten Leid bis hin zum Freudenfeuerwerk. Alles Leben in einem glänzenden, tiefgründigen Augenblick – im wahrsten SinneRead more

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